FlexiSpy ist eine kommerziell erhältliche Software. Für rund 150 Dollar kann man sie direkt beim Hersteller beziehen. Auf einem Handy installiert, ist FlexiSpy zu einer fast vollkommenen Überwachung fähig. Es ist beispielsweise möglich, alle SMS oder die Daten von Telefonverbindungen mitzulesen. Auch kann FlexiSpy benutzt werden, um ein Smartphone als Wanze zu benutzen. Sowohl der Ort von Gesprächen ist ermittelbar – GPS machts möglich – als auch sogenannte Spycalls, bei denen das Telefon von außen aktiviert wird und munter alle Töne und Gespräche an Dritte überträgt, gehören zum Funktionsumfang.
Beispielsweise F-Secure stuft entsprechend FlexiSpy als Trojaner ein. Meines Erachtens nicht zu Unrecht, weil auch weitere Funktionen eines Handys aktiviert werden können, ohne, dass ein Opfer dies merkt. Vor allem im geschäftlichen Umfeld ist daher Vorsicht angebracht, wenn man mit einem infizierten Handy etwa in wichtige Besprechungen geht. Das infizierte Telefon kann wirklich alle relevanten Daten übermitteln, ohne, dass der Benutzer dies merkt.
FlexiSpy ist für verschiedene Betriebssysteme erhältlich. Versionen für Symbian, Windows Mobile, Blackberry und iPhone sind verfügbar. Also ist das Programm auch für alle relevanten Business-Handys gefährlich.
Die Anwendung in Deutschland – etwa zum Abhöhren oder Mitlesen von SMS und Emails, ist verboten, wenn der Besitzer/Benutzer des Handys nicht ausdrücklich zugestimmt hat. Das dürfte angesichts des Funktionsumfangs der Software dann doch eher unwahrscheinlich sein.
F-Secure und andere Antivirensoftware kann FlexiSpy erkennen und eliminieren.

















