Skulls D Virus
Erstellt von Georg Grohs am Dienstag 9. Februar 2010
Betroffene Systeme: Symbian
Übertragungsweg: Installationsdatei (SIS), Bluetooth
Schadwirkung: mittel bis hoch
Skulls D nutzt einen ähnlichen Übertragungsmechanismus wie Cabir in der Version M. Allerdings hat er ein höheres Schadenpotenzial. Skulls D nistet sich im Betriebssystem ein und beschränkt sich erst einmal auf einen Angriff vorhandener Antivirensoftware sowie dafür benötigter Systemkomponenten auf dem Handy. Frühere Versionen von Skulls haben noch mehr oder minder das gesamte System gelöscht.
Skulls D täuscht vor, er sei eine Installationsroutine eines Macromedia Flash Players. Ist eine Infektion erfolgreich, erscheint auf dem Handy-Display ein Totenkopf.
Komischerweise werden in der Version D aber nicht alle Dateien von Antivirenprogrammen gelöscht, sondern teilweise zwischen den verschiedenen Speicherorten des Handys verschoben.
Wie auch für alle anderen Viren gilt: man kann das Infektionsrisiko durch richtiges Verhalten minimieren. Dubiose, ungefragt zugesandte MMS sollten nicht angenommen werden. Gerade bei Bluetooth-Verbindungen (der Absender befindet sich naturgemäß direkt in der Nähe) hilft eine einfache Nachfrage beim Absender.
Gängige Antivirensoftware, bsp. von F-Secure, Symantec oder Kasperky stoppen Skulls D zuverlässig.

















