Feb 10

Antiviren-Software – die Hersteller

Viren gibt es fast so lange, wie es Computer gibt. In Zeiten immer leistungsfähigerer Handys breiten sich die Schädlinge logischerweise auch auf Smartphones und Fotohandys aus.

Wie arbeiten denn die renommierten Hersteller von Antivirensoftware, um den Schädlingen zu begegnen?

Weltweit gibt es verschiedenste Antiviren-Labore, welche neben dem normalen Informationsverkehr über Computer zunehmend auch Handyviren auf die Schliche kommen. Von den großen Herstellern hat fast jeder mehrere Labors in verschiedenen Zeitzonen über die ganze Welt verteilt – nur so ist eine schnelle Reaktion beim Auftreten eines neuen Schädlings möglich. Recht schnell ist ein Virus in seinen Schadroutinen analysiert. Etwas aufwändiger wird es, wenn nicht nur das Betriebssystem betroffen ist, sondern eine Interaktion mit diversen Applikationen erfolgt. Trotzdem sind in historischer Betrachtung oft schon Abwehrmaßnahmen nach weniger als einer Stunde verfügbar gewesen.

Dann ist ein schnellstmögliches Update der betroffenen Geräte nötig. Beim Computer geschieht dies normalerweise andauernd. Beim Handy muss man gegebenenfalls eine neue Datei über ein Vernbindungskabel zum PC einspielen oder (teurer) via Browser direkt von einer WAP/Web-Seite laden.

Gut, wenn dann auch hier eine ebenso schnelle Lösung verfügbar ist. Hier haben die renommierten Hersteller meiner Meinung nach nicht nur einen Vorteil:

a) sie merken sehr schnell, wenn irgendwo auf der Welt etwas passiert
b) sie können sehr schnell angepasste Abwehrfunktionen und Desinfektionsroutinen zur Verfügung stellen
c) meist sitzt zumindest ein Teil der Labors in der Nähe des Ausbruchherdes
d) es sind oft keine besonderen Anpassungen der Software oder eine komplette Neuinstallation erforderlich
e) oft schon gibt es preisgünstige Bundles – die Antivirensoftware für den PC und die Antivirensoftware für das Handy kann man in einem Vorgang erwerben

Bei No-Name Anbietern ist meiner Meinung nach diese Reaktionsgeschwindigkeit und die Breite an Services nicht immer gewährleistet. Persönliches Fazit: Lieber Markenware erwerben, als auf No-Name Services setzen.